Übungen gegen Trageerschöpfung: Warum Seitengänge und Bodencavaletti oft nicht helfen

Viele Kunden berichten mir in der ersten Einheit, dass sie bereits alles probiert haben um ihr Pferd aus der Trageerschöpfung zu holen und trotzdem haben sich die Rumpfträger und Rückenmuskeln nicht aufgebaut. Besonders häufig betrifft das jene mit hypermobilen Pferden oder Gangpferden! Zu den bereits probierten Maßnahmen ohne tiefgreifenden Erfolg werden mir dann Seitengänge, Bodencavaletti, Zirkeltraining mit Zeitmesser, häufige Übergänge reiten oder bergauf Angaloppieren sowie auch Schulhalt, Spanischer Schritt, Anpiaffieren und Levade genannt. Teilweise beherrschen meine Neukundenpferde sogar alle Seitengänge vom Boden aus und sind trotzdem trageschwach.

Der Spanische Schritt macht Pferden Spaß und sieht gut aus – aber er aktiviert nicht die Rumpfträger.

Im Gegenteil – viele Pferde führen ihn mit tiefstehendem Rumpf aus. Weil es eine einfache, wenig anstrengende Übung ist, bieten Pferde diese Übung meist rasch freiwillig an. Ich empfehle daher ihn erst auszubilden, wenn das Pferd kräftige Rumpfträger hat.

Richtig gelesen. Alle diese Lektionen und Übungen helfen meiner Erfahrung nach oft nicht die Rumpfträger zu aktivieren. Und um das hier auch gleich gesagt zu haben: ganze Bahn reiten ist zum Aufbau der Rumpfträger für das Pferd genauso wenig hilfreich. Um die Zusammenhänge zu verstehen, muss man wissen, dass besonders die Rumpfstabilisatoren zur tiefliegenden Muskulatur gehören, die, da sie mitten im Körper liegen, etwas schwieriger zu aktivieren sind, als die außen liegende Muskulatur. Touchiere ich ein Bein, bewegt das Pferd das Bein überwiegend mit der außen liegenden Muskulatur, den Mobilisatoren, wie hier auf dem Bild oben z.b. den Extensoren, die das Bein Strecken und Vorführen.

Schon erklärt sich warum touchieren der Hinterbeine schonmal garnichts gegen ein häufiges Symptom der Tragemüdigkeit, nämlich dem Zehenschleifen, bringt und der Spanische Schritt auch nichts gegen Kurztrittigkeit in der Vorderhand – die tief liegenden, unterentwickelten Muskelgruppen, die die Symptome hervorrufen, werden beim Touchieren der Beine so gut wie garnicht angesprochen.

Aber nochmal zurück zu den wichtigen, tief liegenden Rumpfstabilisatoren. Sie sind von der Natur dafür gedacht, den Bewegungsablauf zu unterstützen sowie Stabilität zu bieten – also die Wirbelsäule gegen Schäden durch starke Verdrehungen und auf sie wirkende Kräfte zu schützen.

Die Natur hat das Pferd und seine Rumpfträger jedoch eher auf für Belastungen „erschaffen“, wie sie auf das Pferd in der Prärie wirken. Also hauptsächlich geradeaus, viele Kilometer Schritt über den Tag verteilt und nie mit Reitergewicht im Rücken. Unter diesen Bedingungen machen die Rumpfstabilisatoren einen wunderbaren Job.

Doch was bieten wir? Hauptsächlich Kurven mit großen Fliehkräften (Reitplatz), großteils auch höhere Gangarten, meist wenig Bewegung über den Tag verteilt und auch immer wieder mit 60-90 kg Reitergewicht im Rücken. Es muss uns also bewusst sein, dass so gut wie alles was wir dem Pferd bieten, unnatürlich ist und daher erstmal ungesund – sofern ein gesunderhaltender Bewegungsablauf (ich nenne es aktives Stabilisieren mit den Rumpfstabilisatoren) nicht eigens erlernt und beigebracht wird.

Trageerschöpfung heißt nichts anders als die Summe von Folgeerscheinungen von verkümmerten Muskelgruppen der tiefliegenden Muskulatur.

Doch wie kommt es dazu?

Wie bereits erwähnt gibt es also Muskelarten, die eher für dauerhaftes Arbeiten (Rumpfstabilisatoren zum Beispiel) und Muskelarten, die eher für Arbeiten bei Bedarf gebaut sind (Mobilisatoren zum Beispiel). Bei der Trageerschöpfung sind die Stabilisatoren unterentwickelt und die Mobilisatoren (aus Kompensationshaltungen durch fehlende Rumpfstabilisatoren) übermäßig strapaziert. Während also die tiefliegenden Stabilisatoren durch „nicht Benutzung“ verkümmert sind, sind die außen liegenden Mobilisatoren durch „falsche oder zu viel Benutzung“ verkürzt und verhärtet. 

Wenn Muskelgruppen nämlich falsch verwendet werden – also Mobilisatoren als Stabilisatoren – verkürzen, verhärten oder verkümmern sie. Wenn Muskelgruppen zu wenig verwendet werden – zum Beispiel durch zu wenig Bewegung im Pferdealltag – verkürzen, verhärten oder verkümmern sie. Wenn Muskelgruppen zu viel verwendet werden – zum Beispiel zu hohes Tempo in Kurven – verkürzen, verhärten oder verkümmern sie.

Und das ist bereits der Grund, warum so viele Pferde unter Trageerschöpfung leiden. Falsche Bewegungsabläufe, zu früh zu viel Beanspruchung oder zu wenig Bewegungsanreiz. Und wenn ihr euch jetzt die oben aufzählten und häufig empfohlenen Übungen gegen Trageerschöpfung durchlest, könnt ihr wahrscheinlich schon erraten warum sie häufig nicht helfen: alle diese Übungen werden meist falsch, zu früh zu viel oder so ausgeführt, dass die Rumpfstabilisatoren nicht angeregt werden zu arbeiten.

Erfolgreicher Muskelaufbau & mehr Gesundheit nach wenigen Monaten

durch Umstellung auf präzises Equisensomotoric® Training zum Aufbau der Rumpfträger

Die Lösung gegen Trageerschöpfung liegt nämlich nicht einfach darin, „eine Übung“ auszuführen (zb. Schulterherein oder Renvers gehen) sondern darin, wie sie ausgeführt wird. Und damit meine ich Zentimeterarbeit. Ein Schultervor kann die beste Übungen gegen Trageerschöpfung sein, aber ist der Hals nur 1 cm (ich übertreibe nicht) überbogen, dann verkippt die Wirbelsäule wodurch der Rücken sich verspannt wodurch sich wiederum die Rumpfheber nicht aktivieren. Das ist auch das Geheimnis, warum meinen Kunden mit Equisensomotoric Training dann plötzlich der Muskelaufbau gelingt oder Gangpferde aus dem Gangsalat finden – wir arbeiten sehr genau und mit eigens entwickelten Hilfengebungen gezielt daran, die tiefliegenden Muskelgruppen zu aktivieren.

Im Unterricht bringe ich auch gerne ein weiteres Bild. Das Pferd besteht aus tausenden von Muskelgruppen, die, um die Rumpfstabilisatoren gesunderhaltend zu aktivieren und zu kräftigen, in einer bestimmen Melodie zusammenspielen müssen. Ihr seid der/die Dirigentin. Einfach nur irgendeine Melodie zu dirigieren, ist leider nicht genug. Es muss eine ganz bestimmte Melodie sein, ein bestimmtes harmonisches Muskelzusammenspiel aus verschiedenen Muskelgruppen, um die Trageerschöpfung eurer Pferde umzukehren, Gelenksachsen zu stabilisieren und Sehnen und Bänder zu entlasten. 

Und wie wird man Dirigent gegen Trageerschöpfung? Zuerst die gute Nachricht, dann die unangenehmere. Die gute: jeder der es wirklich lernen will, kann es lernen und es ist möglich (ja sogar sehr gut!) Pferde auch unter dem Sattel täglich tragkräftiger werden zu lassen. Die unangenehmere (ich bin ehrlich): Dirigent zum Aufbau der Rumpfträger wird man nicht in einem Wochenendkurs und auch nicht in zwei. 

Es ist wie das Erlernen von Geige spielen. Es braucht regelmäßige Übung, präzises Feedback und die richtige Technik – übrigens genau wie euer Pferd, das nämlich erst lernen muss, sich, quasi entgegen seiner Natur, sich auch in Kurven entgegen der Fliehkräfte (Reitplatz), großteils in höhere Gangarten und mit 60-90 kg Reitergewicht im Rücken mit aktiven Rumpfstabilisatoren fortzubewegen. 

Und nachdem jedes Pferd etwas anders gebaut ist, ist es auch individuell – während das eine Pferd die Rumpfstabilisatoren bei 5 Grad Abstellungswinkel aktiviert, fangen sie bei einem anderen erst bei 10 Grad zu arbeiten an.

Je hypermobiler dein Pferd ist, umso präziser musst du arbeiten.

Klingt kompliziert? Nein, ist es nicht. Weil das Gute ist, dass man, wenn man die biomechanischen Marker kennt, genaues Feedback von seinem Pferd bekommt, wann die Rumpfträger zu arbeiten beginnen. So zeigt jedes Pferd wie ein Kompass seinen Weg gegen Trageerschöpfung zielgenau an.

So jetzt wisst ihr, warum euer Pferd trotz braven Übens von Seitengängen und Übersteigen von Bodencavaletti noch immer keine Rumpfträger aufgebaut hat – einfach eine Übung zu gehen ist schlichtweg viel zu ungenau um die tiefliegende Muskulatur gezielt anzusprechen (ein Pferd kann auch mit inaktiven Rumpfträgern ein Bodenhindernis überwinden, Piaffieren, ein Schulterherein oder spanischen Schritt gehen).

Fragt mal eine Physiotherapeutin ob Kniebeugen bei Knieschmerzen helfen. Sie wird vermutlich sagen „Ja aber nur, wenn der Oberkörper und die Fersen so oder so geneigt sind…“.

Aber ihr wisst jetzt auch was es dafür braucht. Ehrliche Lernbereitschaft des Reiters (Geige lernen..) und genaues, präzises Aktivieren der Rumpfstabilisatoren (Dirigent einer bestimmten harmonischen Melodie ohne schiefe Zwischentöne) im Einklang mit dem individuellen Pferd und unabhängig von Lektionen. Eure Pferde werden es euch mit Gesundheit, Freude beim Reiten und stabilen Gelenken danken.

Wenn ihr mehr über die biomechanischen Marker, die aktive Rumpfträger anzeigen, lernen wollt, kann ich euch meinen erfolgreichen Basiskurs sehr ans Herz legen. 

Wie ich persönlich die Rumpfträger unter dem Sattel mit meiner Zauberformel aktiviere, zeige ich euch Schritt für Schritt im Reitkurs (bei dem der Basiskurs inklusive ist).

Und wenn ihr die Rumpfträger vom Boden aus kräftigen wollt, wird euch der Bodenkurs zum Aufbau der rumpftragenden Muskulatur und korrekter Wirbelsäulenrotation bei der Gesunderhaltung eurer Pferde unterstützen. 

Johanna Thanheiser

Rezensionen von TrainerInnen, PferdetherapeutInnen und FreizeitreiterInnen zum Equisensomotoric® Reitkurs und Basiskurs:

Freizeitreiterin Teresa Grünauer

Absolute Empfehlung!

Hab schon den Basiskurs und den Resilienzkurs durch, die ich super interessant fand und von denen ich bereits einiges in die Praxis umsetzen konnte.

Viele anschauliche Bespiele, gut verständliche Erklärungen anhand von Modellen und das zu einem tollen Preis!

Meine Pferde signalisieren deutlich, dass ihnen das Training gefällt und ich sehe große Fortschritte in unserer Entwicklung und im Aufbau gegenseitigem Vertrauens.

Pferdetrainerin Ramona Moschinger

Schon lange darauf gefreut und gestern dann gleich reingeschnuppert. Soooo hilfreich, was sich Johanna Thanheiser da wieder einmal alles überlegt hat. 🤩...

Freizeitreiterin

Als ich dich und deine Arbeitsweise damals kennengelernt habe, war ich auch verzweifelt auf der Suche nach mehr Hintergrundwissen...und dieser Kurs ist echt das, was mich damals vermutlich augenblicklich alle Zusammenhänge und Auswirkungen verstehen hätte lassen 😅 ich hoffe einfach sehr, dass dieses Wissen sehr sehr viele Pferdemenschen erreicht...denn meiner Erfahrung nach sehnen sich ja so gut wie alle Reiter nach schönen, langanhaltend gesunden Momenten und Harmonie mit den Pferden, und geben oft alles dafür....und dieses Verständnis über die gesunderhaltende Bewegungsqualität wäre bestimmt wahnsinnig hilfreich und zielführend für soo so viele Pferd-Menschpaare 🐴🫶

Silke Sulzbacher von Schule für osteoenergetische Körperarbeit

Wie großartig 💜 Ich würde sagen, das ist ein Pflichtkurs für jeden Pferdemenschen 👌 Grundwissen, dass es uns Bodyworkern auch gerade in Punkto Kommunikation mit den Reitern um vieles leichter machen würde ich bin auf alle Fälle dabei 👌💪

Gekauft und BEGEISTERT! 🥰

Tolle Erklärungen und Darstellungen 👍

Freizeitreiterin

Liebe Johanna,

hab mir soeben den Basiskurs zur Rumpfstabilität fertig angesehen. Wahnsinn, wie viel Mühe du dir da gemacht hast, um dieses (zu Beginn) komplex erscheinende Thema so anschaulich und verständlich zu erklären....denn nach diesem Kurs ist eigentlich alles absolut logisch und nachvollziehbar 😉 Und obwohl ich ja im GRIPS/ HIPS- Kurs schon das Glück hatte, viel Wissen diesbezüglich von dir zu bekommen, war dieser Online- Kurs absolut hilfreich, um alles nochmals so detailliert erklärt zu bekommen. Für mich persönlich sind vor allem die vielen Kurzvideos eine super Hilfestellung, um meine eigene Wahrnehmung besser zu schulen 🙏ich glaube, das hier auch der Schlüssel (zum Erfolg) liegt....denn wenn wir ein Gespür/Wissen/Blick dafür entwickeln, wie gesundes=schönes=harmonisches Reiten (bzw. Pferdebewegung) aussieht, strebt man ja irgendwie auch genau danach ..

Vielen Dank 🐴🫶 ich hab nun wieder neue Marker, die ich wesentlich genauer unter die Lupe nehmen werde 😉

Pferdetrainerin & Reittherapeutin Ramona Moschinger von Hubhof Moschinger

Absolute Empfehlung! Bei Johanna nehme ich mittlerweile seit ein paar Jahren unterricht. So viel tolles Wissen in einem Kurs gepackt - bin begeistert 🤩

Pferdetrainerin Ursula Wimmer von Tanzpartner Pferd

Absolute Empfehlung!!!!

Pferdetrainerin Sandra Tarjányi St Horsmanship

Hallo Johanna

Bin gerade mit deinem Online Kurs fertig geworden. Ein Kurs wo man sieht wie viel Liebe und Arbeit du da rein gesteckt hast. Anschauliche Beispiele, Videos und Fotos in denen der Blick und das Verständnis für gesunde Bewegungen geschult wird. Wunderschöne Vorher - Nachher Vergleiche in denen man sieht wie schön und stolz Pferde mit dem richtigen Training werden können. Ebenso freut es mich das wir zur Blickschulung ein Stück dazu beitragen durften. 😊 Einfach ein toller Kurs!

Freizeitreiterin Kristina Horner

Liebe Johanna...bin schon mitten im Kurs...super interessant und anschaulich...da hast du mit merkbar viel Herzblut etwas Geniales geschaffen..sehr einprägsame Bilder und Videos...der Schurli ist dir ewig dankbar 😉🧡

Reittherapeutin Angelika Kaar

Liebe Johanna, ich bin mit dem zweiten Kurs fast durch und würde gerne wissen wann dein Aufbaukurs online zu kaufen ist? Bin mit den Kursen echt happy und werde sie im Laufe des nächsten Jahres sicher nochmal ansehen um die Inhalte noch besser zu verinnerlichen. Sind dir wunderbar gelungen 👍 Gratuliere 🥳 da steckt viel Herzblut und lehrreiches Wissen drin!

Frohe Weihnachten 🌲 und ein gutes, gesundes neues Jahr wünsche ich dir. Liebe Grüße Angelika

Auszüge aus einem E-Mail einer Kursteilnehmerin

Mit großem Interesse habe ich mir diesen Online Kurs angeschaut.

(...) Ich beschäftige mich seit Jahren mit dem Rumpftrageapparat des Pferdes, versuche, mich weiter zubilden, um zu verstehen, was da passiert und wie ich das Pferd dementsprechend ausbilden kann.

Ich habe 2 Lusitanos und 1 Lippizaner. Der eine Lusitano ist hypermobil und zeigt Probleme, den Rücken antuheben. Der Lippizaner, 12Jahre, hat nach einem Sturz im Offenstall, große körperliche Probleme, an denen ich mich seit 3 Jahren abarbeite.

Er ist durch den Sturz oder vielleicht war er es auch schon vor dem Kauf, völlig schief geworden. Ich war also auf der Suche nach Lösungen, Therapeuten konnten nicht wirklich helfen. (...) Ich sah in der Methode nach (...) eine Möglichkeit, ihm zu helfen. Ich machte sehr viele Seminare, auch bei (...) um den Pferdekörper wieder locker zu bekommen.

Tatsächlich hat sich einiges getan, aber der Versuch jetzt wieder zu reiten, war ein Desaster. Nachdem ich mir deinen Basiskurs angeschaut habe, wurde mir einiges klarer. Ich denke, dass er gegenläufige Rotationen im Bereich der Wirbelsäule hat und natürlich auch den Rumpf nicht anheben kann. Ich denke ebenfalls, dass ich immer nur an den Symptomen herum gedoktert habe, anstatt an der Ursache. Mit den Methoden der die ich eigentlich betreibe, komme ich nicht weiter. (...)

Tatsächlich hat mir erst Dein Kurs so richtig die Augen geöffnet.

Freizeitreiterin Teresa Grünauer

Liebe Johannal

Bin jetzt mit deinem Basiskurs fertig geworden. Bin ganz begeistert! Ich verstehe jetzt nochmal mehr wie wichtig die Kräftigung des Rumpfträgers ist, auch wenn du es schon 100 Mal in deinen Stunden erwähnt hast. Ich verstehe nun Zusammenhänge besser und hab endlich verstanden was es mit der Rückständigkeit der Beine auf sich hat und woran man es erkennen kann.

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